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Rede des 1. Bürgermeister Heinz Kiechle anlässlich
Neujahrsgespräch 2012 der
CSU Neutraubling
am 8.Januar 2012 „Das atemlose Jahr“ - Unter dieser Überschrift beschreibt ein Artikel in der Süddeutsche Zeitung das Tempo der Veränderungen des Jahres 2011: „Aus diesem Jahr hätte man drei Jahre machen können; oder vier, oder noch mehr.... Es war ein Jahr, in dem die Ereignisse sich überschlugen. Es war ein Jahr von einer Ereignisfülle wie seit 1989 nicht mehr...“ Wie soll man das neue Jahr begrüßen, wenn man vom alten noch so gebeutelt ist? 2011 war wie ein Tornado. Es beschleunigte auf seinem Weg stetig, zerstörte dabei, was wir für sicher hielten: Ganze Landstriche ebenso wie Regierungen oder Überzeugungen. Die Nachbeben werden langfristig auch unser Leben in Neutraubling beeinflussen (Energiewende!)
Und dennoch: Für Neutraubling war
2011 ein Jubeljahr in mehrfacher Hinsicht. Wir konnten
das 60jähige Gemeindegründung und die 25jährige
Stadterhebung mit vielen Veranstaltungen und einem
Stadtfest mit großem Umzug begehen. Nicht nur bei diesem
mit 2300 Teilnehmern haben wir uns selbst übertroffen.
Die Begeisterung beim Tag der Schulen z.B. oder dem
Chorabend mit 160 Mitwirkenden auf der Bühne hat wohl
niemand unberührt gelassen. Ich meine, die
Gründergeneration unserer Stadt, an deren Leistung wir
uns in Dankbarkeit erinnern , kann stolz auf uns sein.
Wir alle sind „zusammengerückt“. Wichtig in einer
Kommune, die jährlich viele Neubürger begrüßen darf und
in der Menschen aus vielen Kulturen leben.
Kleiner Auszug: Neue Wohngebiete
ausgebaut, das Stadtbild im Eingangsbereich aufgewertet,
neue Straßen/Radwege geschaffen (Böhmerwald- Traunreuter
Str. , St 2145, Gärtnersiedlung) Grünzüge angelegt
(Kreuzbreite)Planung für den alten Sportplatz mit neuem
Jugendtreff beschlossen Das geschah allein im letzten Jahr neben der jährlichen Bürgerversammlung in 10 weiteren Versammlungen und Treffen wie z.B. Ausbau Autobahn, Bebauungs-Plan Heising II, Kreuzbreite, Regensburger Straße , Bebauungsplan TSV-Platz.
Ein Ziel bei der Bürgermeisterwahl!
- ich habe Wort gehalten: „Für mehr Bürgerbeteiligung,
denn wir brauchen Sie“ Wichtig ist dabei die richtige
Balance zwischen Einzel- und Gruppen-interessen. Nicht
„unterm Strich zähl ich“ ist entscheident, sondern
„das WIR gewinnt“. Welche Ziele und Vorhaben sollen uns
durch das neue Jahr geleiten? Dies vorzustellen würde
den Rahmen hier sprengen, ich möchte das in den nächsten
Wochen z. B. beim Stadtempfang tun. Heute, noch ganz am
Beginn des neuen Jahres, war ein Rückblick durchaus
angebracht. Eine Frage beschäftigt mich: Brauchen wir
einen Nachbarschaftshilfe - Verein? Bitte überlegen Sie
mit.
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